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Linkfarming

Also sprach fastbacklink.de (http://www.fastbacklink.de/ip-adressen.php):

IP Adressen und die Suchmaschinen

Wo liegt das Problem? Wenn Sie Projekte (Internetseiten) mit gleicher IP Adresse untereinander verlinken merkt Google, dass diese Links aus nur "einem Stall" kommen und wertet diese entsprechend ab. Diese eigene Verlinkung ist somit nutzlos und kann auch abgestrafft werden in Form einer Deindexierung der Seiten "Penalty". Daher ist es sehr gefährlich eigene Linknetzwerke aufzubauen mit Seiten die auf der gleichen Ip Adresse liegen.

Ah ja. Nee, ist klar. 

Von der recht amüsanten Rechtschreibung, Interpunktion und Formulierung (die in meinen Augen nicht direkt vertrauenerweckend sind...) mal ganz abgesehen, ist diese Ansicht eher ... naja, umstritten.

Dazu Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Linkfarm):

[...] Als Linkfarm wird eine Ansammlung von Webseiten oder ganzen Domänen im Web bezeichnet, die primär dem Zweck dient, möglichst viele Hyperlinks auf eine andere Webpräsenz zu legen. Dabei sind die einzelnen Seiten einer solchen Linkfarm vielfach einander sehr ähnlich oder identisch. Die Erstellung solcher Linkfarmen dient der Suchmaschinenoptimierung bzw. der Manipulation von Suchmaschinen, d.h. die verlinkte Website soll für Suchanfragen auf einen der ersten Plätze der Trefferliste gebracht werden. [...]

[...] Die Richtlinien der meisten Suchmaschinen warnen vor der Erstellung von Linkfarmen. Verstöße können mit dem Ausschluss einzelner Seiten oder ganzer Domänen aus dem Suchindex geahndet werden. Google beispielsweise erkennt inzwischen Linkfarmen zielsicher und entwertet diese Links. [...]

HostEurope (und andere seriöse Provider) geht noch einen Schritt weiter:

[...] Ebenso nicht technisch erforderlich sind Adressen z.B. für "Suchmaschinenbetrug" (unter Verwendung von mehreren IPs soll einer Suchmaschine eine höhere als tatsächlich vorhandene Relevanz suggeriert werden) [...]

Aha. Wie gesagt, umstritten...

Nichts gegen fastbacklink.de. Ihr Hauptprodukt ist eine Software zur automatischen Eintragung im Webkataloge. Sowas ist ein legitimes Mittel zur SEO. Aber was sie hier machen, sieht doch sehr nach Linkfarming 2.0 aus. "Wenn man es uns nicht nicht von einer IP aus machen läßt, nehmen wir halt mehrere". Und da ist die Legitimität doch eher fragwürdig.

Die Legalität übrigens auch. IANAL, aber zumindest in Österreich könnte derlei gegen das UWG verstoßen (http://www.steinrisser.at/tc/startseite/service/suchmaschinenbetrug/). Ich könnte mir vorstellen, daß das in Deutschland ähnlich ist.

Dazu kommt: Leute, euer Gegner heißt Google. Wenn es bisher noch nicht der Fall ist - es ist nur eine Frage der Zeit, bis sie diese Praxis lästig finden (schließlich hängt der Marktwert von Google nicht unwesentlich von der Qualität seiner Suchergebnisse ab). Und dann gnade euch - äh - Google. Oder vermutlich eher nicht.

Alles in allem: Nicht direkt eine Praxis, die ich empfehlen würde...

IMAP vs. POP

Seht ihr mich?

Da hat man also seine Domain registriert, umgezogen oder sonstwas. Alles ist gut. Oder doch nicht?

Die Site ist umgezogen, die neuen Inhalte erstellt - aber niemand kommt.  Woran mag das liegen?

Vermutlich einfach daran, daß niemand weiß, wo er hingehen soll. ( Natürlich kann es auch daran liegen, daß die Site und/oder die URL einfach unattraktiv sind. Aber das ist ein anderes Thema. ) Versuchen wir es einfach mal mit einem Vergleich.

In den alten Tagen des Telefons rief man die Telefonzentrale an, wenn man jemanden erreichen wollte. Und man sagte: "Bitte vebinden Sie mich mit..."  - und genau da geht's los. 

Wenn man die Nummer weiß, ist alles gut. Wenn nicht, muß jemand nachsehen. Und dann kommt es darauf an, wie aktuell sein Verzeichnis ist.

 

 

Rekursives FTP via wget

Klar, mehrere Dateien via Kommandozeilen-FTP holen ist einfach. Dafür gibt's schließlich Wildcards. 

Aber eine komplette Ordnerstruktur mit Unterordnern etc? Das geht am einfachsten so:

wget -r ftp://benutzername:password@server/verzeichnis

wobei server entweder der FQDN oder die IP sein kann.

Qmail Mailqueue

Den Zustand von Qmails Mailqueue kann man so überprüfen:

/var/qmail/bin/qmail-qstat

Und saubermachen geht so:

/etc/init.d/qmail stop

find /var/qmail/queue/mess -type f -exec rm {} \;
find /var/qmail/queue/info -type f -exec rm {} \;
find /var/qmail/queue/local -type f -exec rm {} \;
find /var/qmail/queue/intd -type f -exec rm {} \;
find /var/qmail/queue/todo -type f -exec rm {} \;
find /var/qmail/queue/remote -type f -exec rm {} \;

/etc/init.d/qmail start